Tag der Niedersachsen: Klimaforschung erleben

Drei Tage Austausch, Mitmach-Angebote und Gespräche über Klimaforschung in Niedersachsen.
  • 16. Juni 2026
  • 2 min. Lesezeit
Minister Mohrs besucht den StandMinister Mohrs besucht den Stand
Das ZKfN war Teil des Gemeinschaftsstands des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur (MWK). Am Sonntagvormittag besuchte Wissenschaftsminister Falko Mohrs besucht den Stand und informierte sich über die aktuellen Entwicklungen.
© ZKfN

Vom 12. bis 14. Juni 2026 präsentierte sich das Zentrum Klimaforschung Niedersachsen gemeinsam mit seinen Klima.Zukunftslaboren beim Tag der Niedersachsen in Braunschweig. Am Gemeinschaftsstand des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur (MWK) erhielten Besucher*innen Einblicke in aktuelle Forschung zu Klimaschutz und Klimaanpassung in Niedersachsen.

Wer am Stand vorbeischaute, konnte auch selbst aktiv werden. An einer großen Niedersachsenkarte haben Besucher*innen ihre Wünsche und Ideen für ein sicheres und klimafestes Niedersachsen angepinnt. Dabei wurde sichtbar, welche unterschiedlichen Herausforderungen die Menschen in Niedersachsen beschäftigen. Impulskarten zu Themen wie Wald, Landwirtschaft, Biodiversität, Stadt, Gewässer oder Hitze regten weitere Gespräche über die bereits jetzt spürbaren Folgen des Klimawandels an. Ergänzt wurde das Angebot durch ein Klima-Quiz, das Wissen zu Klima- und Umweltthemen auf spielerische Weise vermittelte.

Auch die Klima.Zukunftslabore machten ihre Forschung auf unterschiedliche Weise erlebbar. Bei FoResLab konnten Besucher*innen erkunden, welche Funktionen Wälder heute und in Zukunft erfüllen, wie Blatttemperaturen per Drohne gemessen werden und welche Informationen Baumkerne – in diesem Fall „Bertram Baumbaby“ – über die Entwicklung von Wäldern liefern.

Das Urban Climate Future Lab (UCFL) lud dazu ein, in einer Minecraft-ähnlichen Umgebung auf Basis der Plattform Luanti Anpassungsmaßnahmen zur Verbesserung des Stadtklimas zu testen: Auf Tablets gestalteten Besucher*innen virtuelle Stadträume, pflanzten Bäume und konnten direkt sehen, welche Auswirkungen ihre Entscheidungen hatten.

Bei UMEX-HOPE konnten Besucher*innen verschiedene Mückenpräparate unter dem Mikroskop detailliert betrachten. Dadurch konnten sie invasive Arten wie die Tigermücke selbst erkennen und erfahren, welche Rolle sie im Kontext des Klimawandels spielen.

Bei DIVERSA waren die Wahrnehmungen der Besucher*innen selbst gefragt. Zu Begriffen wie Artenvielfalt oder Klimawandel konnten sie eigene Assoziationen beisteuern, aus denen vor Ort eine Wortwolke entstand. Ergänzt wurde das Angebot durch 360°-Aufnahmen verschiedener Waldzustände und Audioaufnahmen von Vogelstimmen, die unterschiedliche Perspektiven auf klimawandelbedingte Veränderungen im Wald eröffneten.

Die zahlreichen Gespräche am Stand zeigten, wie groß das Interesse an Klimaforschung und Klimaanpassung ist. Besonders wertvoll waren die vielen Perspektiven, Erfahrungen und Anregungen, die Besucher*innen auf der Niedersachsenkarte hinterließen und in den Austausch mit den Forschenden einbrachten.

Das ZKfN bedankt sich bei allen Besucher*innen für das Interesse, die spannenden Gespräche und die eingebrachten Ideen. Ein besonderer Dank gilt den Mitgliedern aus den Klima.Zukunftslaboren für die Gestaltung des Programms sowie dem Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur für die Einladung an den Gemeinschaftsstand und die hervorragende Zusammenarbeit.

Impressionen vom Tag der Niedersachsen

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