Neues Klima.Zukunftslabor AgRe-Lab entwickelt langfristige Strategien für klimaresiliente Agrarlandschaften

zukunft.niedersachsen fördert neuen Forschungsverbund mit 5 Mio. Euro
  • 18. Mai 2026
  • 2 min. Lesezeit
Luftaufnahme eines großen Feldes mit Bäumen im HintergrundLuftaufnahme eines großen Feldes mit Bäumen im Hintergrund
© Timon Reinhard (Unsplash)

Gemeinsame Pressemitteilung des Zentrums Klimaforschung Niedersachsen und des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur und der VolkswagenStiftung:

Hannover, 18. Mai 2026 – Der Klimawandel setzt landwirtschaftliche Produktivität, Biodiversität und wichtige Ökosystemfunktionen zunehmend unter Druck. Um diesen Herausforderungen besser zu begegnen, sollen innerhalbdes neuen Klima.Zukunftslabors AgRe-Lab Strategien für klimaresiliente Agrarlandschaften entwickelt werden. Der standortübergreifende und transdisziplinäre Forschungsverbund untersucht, wie Klima- und Biodiversitätsmaßnahmen in ländlichen Räumen wirksam umgesetzt und die sozial-ökologische Resilienz in Agrarsystemen langfristig gestärkt werden können. AgRe-Lab ist Teil des Netzwerks der Klima.Zukunftslabore am Zentrum Klimaforschung Niedersachsen. Es wird vom Ministerium für Wissenschaft und Kultur sowie der VolkswagenStiftung für sechs Jahre mit fünf Millionen Euro aus dem Programm zukunft.niedersachsen gefördert. AgRe-Lab ist in der Förderausschreibung „Klimaresiliente Ökosysteme und Lebensräume in ländlich-peripheren Regionen“ angesiedelt.

Falko Mohrs, Niedersächsischer Minister für Wissenschaft und Kultur: „Der Klimawandel verlangt neue Antworten für unsere Landwirtschaft und ländlichen Räume, damit wir auch in Zukunft gesundes und regionales Essen auf den Tellern haben. Mit AgRe-Lab stärken wir gezielt die wissenschaftsgeleitete Klimaanpassung unserer existenziellsten Lebensgrundlagen. Der Verbund steht exemplarisch für den Anspruch der Klima.Zukunftslabore: exzellente Forschung, enger Praxisbezug und konkrete Lösungen für ökologische und gesellschaftliche Herausforderungen. So schaffen wir Wissen, das nachhaltig wirkt.“

„Wir freuen uns sehr, AgRe-Lab als sechstes Klima.Zukunftslabor am ZKfN begrüßen zu dürfen. Das neue Labor ergänzt die bestehenden Klima.Zukunftslabore um die insbesondere für Niedersachsen wichtigen Themen der Agrarökosysteme und der Agrarlandschaften und schafft neue Anknüpfungspunkte für die standortübergreifende Zusammenarbeit“, sagt Katharina Zickwolf, Geschäftsführerin des Zentrums Klimaforschung Niedersachsen.

Unter der Leitung der Georg-August-Universität Göttingen arbeiten in AgRe-Lab ab Oktober 2026 die Leuphana Universität, TU Braunschweig, Universität Vechta und das Thünen-Institut zusammen. In vier Reallaboren in Niedersachsen werden gemeinsam mit Praxispartner*innen aus Landwirtschaft, Naturschutz, Verwaltung und Bildung Lösungsansätze erprobt, die ökologische und soziale Funktionen von Agrarlandschaften zusammendenken und regionale Transformationsprozesse unterstützen.

Weitere Informationen zum ZKfN und den Klima.Zukunftslaboren: www.zkfn.de


Über zukunft.niedersachsen
zukunft.niedersachsen ist das größte Förderprogramm für Wissenschaft in der Geschichte des Landes Niedersachsen. Das Ziel des gemeinsamen Programms vom Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur und der VolkswagenStiftung: Niedersachsen im nationalen und internationalen Wettbewerb der Wissenschaft stärken. Das Förderprogramm zukunft.niedersachsen finanziert die VolkswagenStiftung v. a. aus den jährlichen Dividendenzahlungen auf die 30,2 Mio. Stammaktien der Volkswagen AG im Besitz des Landes Niedersachsen. Im Berichtsjahr 2025 standen für zukunft.niedersachsen insgesamt 202 Millionen Euro zur Verfügung. Weitere Informationen zu „zukunft.niedersachsen“ finden sich hier.

Über das ZKfN
Das Zentrum Klimaforschung Niedersachsen (ZKfN) vernetzt Wissenschaft, Zivilgesellschaft, Politik und Wirtschaft, um inter- und transdisziplinäre Lösungen für eine sichere und gerechte Klimazukunft zu entwickeln. Es stärkt die Klima- sowie die Klimafolgenforschung in Niedersachsen und fördert den Wissenstransfer zwischen Forschung und Praxis.

Pressekontakt:

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Christiane ThoroeChristiane Thoroe
Christiane Thoroe
Referentin für Kommunikation & Öffentlichkeitsarbeit

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