Klimarisikoanalyse für Niedersachsen 2025
- 19. Februar 2026
- 2 min. Lesezeit

Niedersachsen steht bereits heute vor vielfältigen Folgen des Klimawandels – von zunehmenden Trockenperioden über Starkregenereignisse bis hin zu Belastungen für Ökosysteme und die öffentliche Gesundheit. Mit der Klimarisikoanalyse für Niedersachsen 2025 liegt eine aktuelle und umfassende Grundlage vor, um diese Risiken systematisch zu bewerten und Handlungsbedarfe abzuleiten.
Das Niedersächsische Kompetenzzentrum Klimawandel (NIKO) hat die Analyse gemeinsam mit zahlreichen Fachinstitutionen und Expert*innen aus Forschung und Praxis erarbeitet. Betrachtet werden 42 Klimarisiken in sieben zentralen Handlungsfeldern:
- Boden
- Landwirtschaft
- Fischerei
- Wald- und Forstwirtschaft
- Küsten- und Meeresschutz
- Wasserhaushalt und Wasserwirtschaft
- Gesundheit
Die Analyse macht deutlich, wo dringende Anpassungsmaßnahmen erforderlich sind und welche Bereiche besonders betroffen sind. Sie ergänzt den Klimafolgenmonitoringbericht für Niedersachsen 2023 und bildet eine wichtige fachliche Grundlage für die Fortschreibung der Niedersächsischen Strategie zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels.
Erarbeitet wurde die Klimarisikoanalyse in Zusammenarbeit mit:
- dem Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG)
- dem Niedersächsischen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN)
- der Forschungsstelle Küste des NLWKN (NLWKN-FSK)
- dem Niedersächsischen Landesgesundheitsamt (NLGA)
- der Landwirtschaftskammer Niedersachsen (LWK)
- der Kommunalen Umwelt-AktioN e. V. (UAN)
- der Nordwestdeutschen Forstlichen Versuchsanstalt (NW-FVA)
sowie weiteren Fachleuten aus unterschiedlichen Disziplinen.
Die breite institutionelle Beteiligung unterstreicht, wie komplex und interdisziplinär Klimaanpassung gedacht werden muss – und wie wichtig die Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft, Verwaltung und Praxis ist.
Als Zentrum für Klimaforschung in Niedersachsen begrüßt das ZKfN diese fundierte Analyse ausdrücklich. Sie schafft Transparenz über bestehende Risiken, unterstützt strategische Entscheidungen und stärkt die wissenschaftliche Basis für wirksame Anpassungsmaßnahmen im Land.
Die vollständige Klimarisikoanalyse für Niedersachsen 2025 ist hier abrufbar:

Weitere News
Alle
Ist der Schwarzspecht in Niedersachsen durch den kalamitätsbedingten Verlust von Nadelholz gefährdet?
Ein Gastbeitrag von Dr. Marcus Schmidt und David Singer von der Nordwestdeutschen Forstlichen Versuchsanstalt
3 min. Lesezeit
Stellenausschreibung des ZKfN
Das ZKfN sucht eine*n Referent*in für Dialog und Transfer zur Stärkung des Austauschs zwischen Wissenschaft und Gesellschaft in der Klima- und Klimaforschung in Niedersachsen.
1 min. Lesezeit
Klimaanpassung in Städten ganzheitlich denken
UMEX-HOPE-Sprecher Prof. Dr. Björn Maronga im Interview
7 min. Lesezeit