ZKfN zu Gast im Seminar „Get active now“

Im Seminar „Get active now“ werden Wissen, Engagement und gesellschaftliche Praxis zusammengebracht.
  • 22. Januar 2026
  • 2 min. Lesezeit
Sofia und Elena bearbeiten die Gruppenaufgabe und prüfen die Aussage:  „Deutschland allein kann den Klimawandel nicht verhindern.“ Sofia und Elena bearbeiten die Gruppenaufgabe und prüfen die Aussage:  „Deutschland allein kann den Klimawandel nicht verhindern.“
Sofia und Elena bearbeiten die Gruppenaufgabe und prüfen die Aussage: „Deutschland allein kann den Klimawandel nicht verhindern.“
© Christiane Thoroe

Formate, in denen nicht nur Wissen vermittelt, sondern konkrete Wege ins Engagement aufgezeigt werden, sind für das Zentrum Klimaforschung Niedersachsen besonders wertvoll. Umso mehr haben wir uns über die Einladung zum Seminar „Get active now“ am Institut für Soziologie der TU Braunschweig gefreut.

Das Seminar richtet sich vorrangig an Studierende der Sozialwissenschaften, steht aber auch Interessierten anderer Fachrichtungen offen, die sich mit Nachhaltigkeit nicht nur theoretisch, sondern auch praktisch auseinandersetzen wollen. Geleitet wird es von der Soziologin Prof. Dr. Okka Zimmermann. Im Wintersemester hatte sie im Rahmen des Seminars gezielt Organisationen aus der Region eingeladen, um den Studierenden konkrete Einblicke in mögliche Engagementfelder zu geben und Wege aufzuzeigen, wie sie sich über das Studium hinaus einbringen können.

Neben dem ZKfN waren im Laufe des Wintersemesters weitere lokale und regionale Akteur*innen beteiligt, darunter die Ökologische NABU-Station Aller/Oker (ÖNSA), das Nachhaltigkeitszentrum Braunschweig und das Klima.Zukunftslabor OpenCultures. Diese Mischung ermöglichte den Studierenden Einblicke in unterschiedliche Arbeitsfelder und Beteiligungsmöglichkeiten – von Bildungsarbeit über Naturschutz bis hin zu experimentellen Beteiligungsformaten.

Mitte Januar waren wir als Team des ZKfN eingeladen, um uns und unsere Arbeit vorzustellen und gemeinsam mit den Studierenden eine Arbeitsphase zu gestalten. Ziel der Arbeitsphase in Kleingruppen war es, aktuelle Argumente und Erzählungen rund um den Klimawandel zu prüfen und so aufzubereiten, dass sie sich für eine kurze, verständliche Darstellung in Form von Instagram-Posts eignen. Die beiden Studierenden Elena und Sofia nahmen sich dabei die häufig zitierte Aussage „Deutschland allein kann den Klimawandel nicht verhindern“ vor. Diese Behauptung – eher ein Totschlagargument – wird immer wieder herangezogen, um Untätigkeit zu rechtfertigen. Nach einer kurzen Überprüfung der zugrunde liegenden Annahmen fanden die beiden gute Argumente zur Einordnung und Entkräftung und zeigten, warum diese Aussage gesellschaftliches Handeln eher blockiert als erklärt. Ihre Ergebnisse stellten sie im Seminar vor.

Formate wie das Seminar “Get active now” sind für die Gesellschaft wichtig, weil sie den Austausch mit engagierten – in diesem Fall jungen – Menschen fördern, zur Aufmerksamkeit für das Thema Klimawandel beitragen und den Transfer von Wissen in die Praxis unterstützen. Aus Sicht des ZKfN beteiligen wir uns daher gern an solchen Formaten und bringen unsere Perspektiven und Netzwerke in den Austausch ein.

Eindrücke aus dem Seminar

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